Untergründiges Highlight

Gestern ging es zu einem kleinen Multi ins Labertal bei Eichhofen. Das Geheimnis von Burg Loch (GCVWZ0) führt einen ins Innere der besagten Burgruine, die frei zugänglich ist. Als Freund von Höhlen, unterirdischen Gängen und Lost Places war das ein absolutes Hightlight für mich.

Vom Parkplatz an der Brauereiwirtschaft Eichhofen wurde zuerst die Laaber auf einem kleinen Steg gequert und schon hatte man einen schönen Blick auf die Reste der Burg.

Auf dem Weg zum Eingang musste man bereits zwei Mikros suchen. Im Inneren dann eine weitere Dose. Der Final lag dann wieder ausserhalb. Dazwischen aber mussten wir natürlich alle Gänge und Kammern genau untersuchen. Teilweise ging es auf dem Bauch durch Spalten in kleine Räume, was ein Riesenspaß war. Lediglich in den Burgfried kommt man nicht ohne heftigste Klettereinlage.

Dass der Parkplatz neben der Brauerei nach diesem Cache ganz praktisch ist, versteht sich von selbst, oder?

Hier noch ein Auszug der Burgbeschreibung aus Wikipedia:

Die Burg Loch bestand aus zwei mit Mauern ausgestalteten großen Höhlenräumen. Daran schloss sich ein weit verzweigtes Netz aus kleineren Nebenräumen der Höhle an. Der größte Raum mit einem Grundriss von 12,5 mal 7 Metern wurde als Wohnraum genutzt und war in seinem Inneren mit Holz verschalt. Beheizt wurde er durch eine heute noch sichtbare Feuerstelle. In diesem Raum ist nach Auflassung der Burg die Decke teilweise zur Oberfläche hin durchgebrochen; deshalb kann man diesen Höhlenraum von der Berghangseite und von der Bergseite her betreten. Gemauerte Wände sind in diesem Raum mit ehemaligen Türen noch vorhanden. Die Höhle umfasst zwei Stockwerke, das obere Stockwerk umfasst aber nur eine kleine Kammer. Außerdem existierten außerhalb der Höhle noch weitere Gebäude, die außen an die Felswand angelehnt waren. Das Areal vor der Höhle war von einer hohen Ringmauer umgeben und durch einen Zwinger zusätzlich geschützt.

Der direkt vor der Höhle platzierte, runde Bergfried französischer Bauart ist das einzige heute noch intakte und weithin sichtbare Gebäude der Burgruine. Der etwa 22 Meter hohe Turm aus Bruchsteinquadern hat im Erdgeschoss zwei Meter dicke Mauern. Über vier Geschosse verjüngen sich diese bis auf 50 Zentimeter. Durch seine Ausstattung mit Fenstern und Aborterker, heute ist noch das mittelalterliche hölzerne Abortholz vorhanden, war er relativ wohnlich gestaltet und über einen Hocheingang zu betreten. 1989 wurde er restauriert.

1 comment to Untergründiges Highlight

  • Janus

    Hi!
    Ich bin einfach so frei und schreibe mal einen Beitrag zu deinem Blog. Sieht echt bombig aus. Ich nutze jetzt auch seit ein paar Monaten WordPress, habe aber eigentlich keine Ahnung, was ich alles einstellen muss. Also, eine super Seite und gute Arbeit, weiter so 😉

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