Der etwas andere Powertrail

Gestern Abend kamen innerhalb weniger Minuten rund 60 Benachrichtigungen mit neuen Caches. Im ersten Augenblick dachte ich noch, die werden doch wohl nicht einen Statistikpowertrail in unserer Gegend gelegt haben. Auf den zweiten Blick stellte ich dann fest, dass alle Dosen im benachbarten Tschechien entlang der Grenze im ehemaligen Sperrgebiet liegen. Das Gelände dort kenne ich von verschiedenen Radausflügen relativ gut. Viele geteerte Straßen die ehemals zu Grenzpatrouille gebaut wurden, wurden nach der Grenzöffnung zu Radwegen umfunktioniert. Der gesamte Streifen wurde für Autos und Motorräder gesperrt und zur Schutzzone erklärt. Somit sind sie nur per Rad oder zu Fuß erreichbar.

Gelegt wurden die Dosen von Kocour.Mikeš (Kater Mikesch) und alle als Small kategoriert. Das verheißt also demnächst einen schönen langen Radausflug.

Ein “no go” für Blogbetreiber

Viele Blogs setzen auf WordPress als CMS-System. Möchte man als Besucher einen Beitrag kommentieren, muss man im Normalfall seine Mailadresse hinterlassen. Diese wird hauptsächlich für automatische Benachrichtigungen bei abonierten Beiträgen etc. verwendet. Gelegentlich nehme ich so auch mit einzelnen Kommentatoren direkten Kontakt auf, wenn dies (warum auch immer) erforderlich wird. Was aber gar nicht geht ist, daß man die Mailadressen seiner Kommentatoren verwendet um eine Rundmail zu starten, in der man direkt seine eigenen Blogbeiträge bewirbt. Damit disqualifiziert man sich als seriöser Blogbetreiber.

Bastelstunde: Das Logbuch

Natürlich kann man auch für 99 Cent irgendwo ein kleines Notizbuch mit stabilen Deckel kaufen, doch warum so viel Geld ausgeben? Es geht doch auch viel günstiger! Man nehme einfach einen kleinen Stapel Schmierblätter und hefte ihn zusammen. Der Stapel sollte nicht zu dick sein, sonst schaffts der Klammerer nicht mehr. Achja: Beschriftung nicht vergessen!

Gesehen in einem Cache in der Gegend. *kopfschüttel*

 

Hauptsache neue Gimmics

Ich mein, dass sonntags die Seite von GC.com langsam ist, daran hat man sich ja schon lange gewöhnt. Dass sie aber down war, hatte ich bis dato noch nicht erlebt. Aber klar, wenn man seine Resourcen nur in Gimmics wie Avatarbilder in den Kommentaren und Challengecaches investiert, statt in die grundlegenden Funktionen, dann braucht man sich nicht wundern. Ganz toll ist es für den Anwender, wenn dann das Log im Nirvana verschwunden ist, wie in diesem Fall.

Challengecaches WTF?

Seit dem letzten Update bei GC.com habe ich in meiner Übersicht neben meinen Funden un den versteckten Caches ein Null für Challenges stehen. Erstmal war Verwirrung angesagt, denn eigentlich hatte ich mit GC2GV27  ja schon erfolgreich einen Challengecache absolviert. Wird also vielleicht doch was anderes sein. Aber in der glücklicherweise gibts ja einen Link in der Infoblase: Learn more about Geocaching Challenges. Oh, da kommt man mit dem Firefox nicht ran. Haben wohl die Entwickler mal wieder nicht über den Browsertellerrand geschaut. Also dann doch lieber mal wieder in der grünen Hölle vorbeigeschaut. Oh, heiße Diskussionen sind schon im Gange und juhu, Groundspeak hat wieder ein supertolles neues Feature eingebaut. Wieder eines, das die Welt nicht braucht, da es mit Geocaching eigentlich gar nichts mehr zu tun hat. Die Null in der Statistik wird mich wohl mein weiteres Cacherleben begleiten.

Apropos supertolle neue Features: Wofür sollte der Menüpunkt Souvenir noch mal gut sein?

Womit verdient Garmin eigentlich Geld?

Im September 2009 habe ich mein eTrex Vista HCx über einen Händler bei Amazon gekauft. Ich hatte mich damals eingelesen und das Gerät wurde in einem Forum gar als “unkaputtbar” beschrieben. Die Bedienung mittels Joystick und die kompakte Bauweise begeisterten mich vom ersten Tag. So dachte ich, die richtige Wahl getroffen zu haben. Leider währte die Freude nur vier Wochen, denn dann war das Empfangsteil defekt und nichts ging mehr. Nach einem Anruf beim Garminsupport bekam ich einen RMA-Nummer nach rund drei Tagen hatte ich ein neues Gerät. Das funktionierte dann ein halbes Jahr, bis plötzlich der Joystick nur noch in eine Richtung steuern wollte. Auch hier bekam ich innerhalb kürzester Zeit ein Neugerät.

Gerät Nummer drei hatte dann eigentlich keinen technischen Defekt, doch passierte das, was man bei zahlreichen anderen Benutzern nachlesen kann und scheinbar ein Serienproblem ist. Es löste sich langsam die umlaufende Gummierung vom Gerät ab, was anfangs nicht so schlimm war. Mit der Zeit verflüssigte sich das Klebharz aber immer mehr und der Gummi blieb kaum noch an seinem Platz. Zudem hatte ich ständig Kleber an den Fingern. Lange Rede kurzer Sinn: Seit gestern habe ich Gerät Nummer vier. Der Garminsupport ist top!

Eine Frage bleibt aber im Raum stehen: 189,- Euro habe ich damals für das Gerät gezahlt. Verdient kann da für Garmin definitiv nichts mehr sein. Und gerade den Fehler mit der Gummierung kenne ich aus dem Bekanntenkreis noch zwei weitere Male. Und ein Problem habe ich jetzt auch: Nächsten Monat läuft die Garantie ab. Mal sehen, ob ich bis Weihnachten schon ein anderes Gerät brauche.

Wandern und Geocaching am Rennsteig

Rund 200 Rennsteige und Rennwege gibt oder gab es im deutschen Sprachraum. Wenn man jedoch heute vom Rennsteig spricht, dann meint man normalerweise den einen über rund 170 Kilometer von Hörschel an der Werra nach Blankenstein an der Selbitz. Vor rund 20 Jahren war ich als technischer “Entwicklungshelfer” in Thüringen und seitdem saß der Gedanke in meinem Kopf fest, den Rennsteig irgendwann man zu erwandern. Jetzt war es endlich soweit. Da es zwar jede Menge Seiten zu dem Thema gibt, die meisten aber nur Werbung fürs eigene Reiseunternehmen und wenig praktische Infos beinhalten, möchte ich ein paar Erfahrungen meiner Wanderwoche zusammenfassen.

Rennsteig

Die Laufrichtung:
Die meisten gehen von West nach Ost, sprich von Hörschel nach Blankenstein. Ich habe mich für die Gegenrichtung entschieden, da ich mir so ein paar Anfahrtskilometer sparen wollte. Im Nachhinein hat sich herausgestellt, dass so auch die schönsten Stücke zum Ende kamen. Gerade das Stück durch Bayern Continue reading Wandern und Geocaching am Rennsteig

Randnotizen #1

  • Cachewartung: Wenn eine Dose mit einem Zahlenschloß versperrt ist, ist es eigentlich der Sinn, dass man das Schloß anschließend wieder versperrt. Nun kann es sein, dass man – aus welchem Grund auch immer – das Schloß nicht wieder zu bekommt. Eine Nachricht an den Owner sollte dann selbstverständlich sein, oder? #GC2HX50
  • Pseudo-Earthcache: Wieder an einen Earthcache gekommen, wo es ausser einem schönen Ort nichts gab. Weder ist eine Infotafel vorhanden, noch bezogen sich die Fragen irgendwie auf die geologische Besonderheiten.  Also DNF geloggt und ausser einer Löschung und einer frechen Mail mit fadenscheinigen Argumenten keine Reaktion bekommen. Wenigstens hat der Owner den Hinweis entfernt, dass Logs ohne Foto gelöscht werden. Interessant dabei auch, dass die lokale Szene alle schöne brav nen Found geloggt habe, wo es doch offensichtlich ist, dass hier was faul ist. Naja, wenns der Statistik hilft… #GC2EFG8

Form follows function?

Irgendwie hat das Update bei GC mal wieder gezeigt, dass die Designer wohl mal wieder zu viel zu sagen hatten. So ist es wohl dem Versuch einer optischen Verschönerung durch eine fixe Breite geschuldet, dass man jetzt wesentlich mehr scrollen muss als vorher. Gottlob gibt es von Da-Fi bereits dieses Script für Greasmonkey, das die Fixierung aufhebt und dafür sorgt, dass der ganze Bildschirminhalt ausgenutzt wird.

Als Premium- zum Basismitglied degradiert

Schön langsam mache ich mir Sorgen um die Zukunft von Groundspeak. Dass deren Server ständig an der Kapazitätsgrenze laufen, ist ja nichts Neues. Meine Logs am Sonntag zu schreiben, habe ich mir schon lange abgewöhnt, denn das macht echt keinen Spaß mehr. Als dann vor ein paar Wochen ein neuer Datenbankserver in Betrieb ging, sollte das Besserung bringen, was es auch kurzzeitig tat. Recht bald ging die Performance aber wieder in die Knie und um gegenzusteuern ging man bei GS dazu über, den Premiummitgliedern die Funktionen wegzunehmen, für die sie eigentlich bezahlen. Dort wo man normalerweise die gefunden Dose ausblenden kann steht jetzt nur noch:

Personalization of the map is currently unavailable. Please try the Geocaching Beta Maps in the meanwhile!

Sprich die Funktion, für die man (ich zumindest) hauptsächlich eine PM abschließt funktioniert nicht mehr. Da ich nicht glaube, dass man so die Cacher drängen möchte, die Beta mehr zu testen, gehe ich eher davon aus, dass Groundspeak keine Kohle für mehr Server hat. Warum schaltet man sonst Grundfunktionen ab? Warum investiert man nicht in Hardware oder bessere (Datenbank-) Programmierer, wo es doch schon seit Monaten solch gravierende Probleme gibt? Hat eigentlich jemand Infos, ob die Angestellten ihre Gehälter derzeit bekommen?

Nebenbei: Die Datenbankabfragen könnte man imho ganz einfach begrenzen, indem man bei der Karte nicht ständig gleich die Dose im Bereich aktualisiert. Bei jeder Änderung des Zoomfaktors oder des Ausschnittes muss man warten. Ein Button zur manuellen Aktualisierung würde Wunder bewirken.