Wo sind die Geocachingblogger hin?

Fast nur noch Gewinnspiele, gekaufte Blogbeiträge, Buchvorstellungen mit Amazonlink, Videos von Groundspeak oder Ingress in den News. Ist Geocaching wirklich am Ende, wie es moenk prophezeit? Gerade mal fünf Blogbeiträge im eigentlichen Sinne kann ich aktuell unter den letzten 40 Neuigkeiten entdecken.

Wie man die Abstandsregel auch umgehen kann

Es war einmal eine Filmdose an einer Hundepissplakatwand, die wurde vom Owner 2010 archiviert. Die Dose blieb aber vor Ort. Ein anderer Cacher legte an exakt der gleichen Stelle einen neuen Tradi. Im neuen Listing findet sich dann passenderweise auch gleich der Vermerk auf die alte Dose und so loggen seitdem viele munter beide Dosen als Fund. Getreu dem Motto: „Find one, get one free“

*kopfschüttel*

Aufruf an die Hobbyprogrammierer

SDBH-R hat es heute auf den Punkt gebracht:

Sehr bedauerlich finde ich es, dass man nicht gleich den ganzen Owner samt all seiner Sockenpuppen auf die Ignoreliste setzen kann, sondern sich trotzdem den ganzen chaotischen Müll Unsinn immer erst ansehen muss.

Nachdem man bei Groundspeak wohl nicht gewillt ist, eine Blockierfunktion für ganze Owner einzubauen, wäre es doch eine Möglichkeit, sowas zumindest über ein Greasemonkeyscript für den Firefox zu realisieren, oder? Gibt es da Jemand, der sowas umsetzen kann / mag?

Nur noch Sockenpuppen?

Zuerst erscheint in Regensburg die uneingeschränkt empfehlenswerte Serie Ratisbona Geopoly, für die ein eigener Account angelegt wurde. Der eigentlich Owner dazu ist bekannt und die Serie gut gepflegt. Warum ein eigener Account angelegt wurde, kann nur spekutliert werden. Vielleicht hatte der Owner Angst vor Abmahnungen zwecks Namensrechten or whatever. War ja noch nachvollziehbar.

Dann kam die Sockenpuppe suchtnix und legte einen Adventskalender, der dann für ein Rumgeeiere archiviert wurde. Die Ostereier wanderten dann wieder für den nächsten Adventskalender ins Archiv. Alles natürlich nur stupide Statistikdosen, die ich mir teilweise angesehen hatte. Der Hintergrund für die Sockenpuppe wird wohl sein, dass der eigentlich Owner nicht auf die rund 80 Gummipunkte verzichten wollte.

Die neueste Sockenpuppe cacheaufsicht legte jetzt gleich einen 5/5 und loggte lächerlicherweise gleich mal selbst den FTF.

Gabs nicht mal Reviewer, die ein Auge auf sowas haben sollten? Oder sind die nur noch dafür um gegen uns zu arbeiten?

moenk for president …

… oder so ähnlich. Auf jeden Fall kann man moenk zum Geocacher des Monats bei Groundspeak wählen. Ohne moenk jetzt mit dem folgenden Vergleich persönlich beleidigen zu wollen, aber das ist ungefähr so, als würde man den Aiwanger zur Wahl des CSU-Mitglied des Monats aufstellen. Ich glaube, die bei G$ haben keine Ahnung, wer moenk eigentlich ist und dass sie gerade auf dem Weg sind, sich ordentlich zu blamieren, falls der G$-kritische moenk wirklich gewählt werden sollte.

Meine Stimme hat er!

„Fürs Büro sind die nicht gebaut“

Halb- bzw. Trekkingschuhe von Salomon kaufe ich jetzt schon seit einigen Jahren. Auch bei meinen Arbeitskollegen ist die Marke recht beliebt und eigentlich waren wir alle immer sehr zufrieden. Mit meinem letzten Modell habe ich allerdings einen richtigen Griff ins sanitäre Porzellan gemacht. Von der ersten Woche quietschten die Schuhe mal mehr und mal weniger. Nach drei Monaten löste sich ein Stollen von der Contagripsohle ab und nach einem knappen Jahr war das Material an der Innenseite der Ferse am linken Schuh durchgescheuert. Letzteres lag wohl an einer schlecht gefertigten Naht unter dem Innenfutter.

Die finnische Firma Amer Sports betreibt in Garching bei München ein Outletstore, wo sie Restposten der eigenen Marken verkauft. Neben Marvic, Atomic, Wilson, Suunto und Arc´teryx gehört da eben auch Salomon dazu. Wenn ich alle heilige Zeit mal nach München komme, dann fahr ich dort eigentlich vorbei. Aus der Distanz zum Shop erklärt sich auch, warum ich mir den Zirkus einer Reklamation nicht angetan habe und den Schuh für fünf Euro lieber zum lokalen Schuster zur Reparatur brachte.

Letzte Woche war ich nun aber wieder in Garching und hab mir bei Amer Sports wieder neue Salomonschuhe gekauft. An der Kasse musste ich dann aber schon ein Wort zur Qualität meines letzten Paar loswerden und erzählte eben, was alles kaputt ging. Der Verkäufer fragte mich dann, wofür ich die Schuhe denn so benutze. Ich erzählte, dass ich sie eben jeden Tag für alle möglichen Einsatzzwecke benutze und unter anderem damit eben auch viel im Büro sitze. Zum Glück des Verkäufers hatte ich schon meine Geheimzahl eingegeben. Denn als die entscheidende Bemerkung von ihm kam, hätte es mich fast umgehauen:

„Du musst wissen, dass die Schuhe fürs Wandern und für Outdoortätigkeiten entwickelt wurden. Fürs Büro sind die nicht gebaut, das halten die auf Dauer nicht aus.“

Habt Ihr nicht nen Tipp für mich, welche Schuhe ich mir das nächste Mal für das harte Leben im Büro-Dschungel kaufen soll?

Die Bibliothek von Tham Mirdain

Als Kind hatte ich mal ein Spielebuch, das „Der Hexenmeister vom Flammenden Berg“ hieß. Es war ein Abenteuer durch ein unterirdisches Labyrinth, bei dem man, je nach Entscheidung, immer wieder an anderer Stelle weiterlesen musste. Später spielte ich am ersten PC leidenschaftlich gerne Adventures wie „Monkey Island“, „Sam & Max“ oder „Day of the tentacle“. Wer jemals eines dieser Abenteuer bestritten hat, weiß, wie man gefesselt wird. Als ich dann zum ersten Mal den Herr der Ringe las, war ich fasziniert von der Tiefe der Geschichte. Folglich wanderten Hobbit, Silmarillion, Mittelerdeatlas und andere Sekundärwerke in mein Bücherregal. Das HdR-Onlinespiel hat mich später dann zusätzlich gefangen.

Nebenbei hegte ich schon lange den Wunsch, auch ein Abenteuer in dieser Art zu kreieren, doch scheiterte es an der technischen Umsetzbarkeit und ich verwarf das Ganze wieder. Im Herbst kam mir die Geschcihte aber wieder in den Sinn und warum sollte das Ganze nicht gleich als Mystery umgesetzt werden? Also ein neues WordPress aufgesetzt, das Theme komplett entkernt und die ersten Entwürfe meinem Lieblingsreviewer vorgestellt, ob er Probleme sehe. Rund 50 „Programmier“stunden später konnte ich das Ganze dann zum Betatest geben und seit Neujahr ist Die Bibliothek von Tham Mirdain nun online.

Herausgekommen ist nun eigentlich ein Multi am PC, der bewusst nicht zu schwer gehalten ist und aufgrund der Komplexität trotzdem viele Stunden fesseln kann. Für die dosenarme Winterzeit hoffentlich genau das Richtige. Und weil der Outdoorteil noch ein wenig kurz ist, wird es im Frühjahr den passenden Bonus als Freiluftmulti geben.

GC.com goes Opencaching.com

Das war der erste Gedanke als ich die neuen Icons auf GC.com sah. Da hat ja wohl wer schon stilistisch gewaltig abgekupfert find ich. Der Übersichtlichkeit hats indes wohl eher nichts gebracht. Im Gegenteil.

Fairerweise muss man aber schon sagen, dass sie nicht ganz so daneben gelangt haben wie Opencaching.de mit dem neuen Maskottchen. 😉

Was uns die Österreicher voraus haben

Den deutschen Geocachern wird ja immer erzählt, dass neue Reviewer direkt von Groundspeak ernannt werden, ohne dass diese vorher von den bestehenden Kollegen ausgesucht werden. Glauben mag diese Mär wohl kaum jemand. Trotzdem hält man an der Aussage fest.

In Österreich ist man da scheinbar weiter. Dort kam nämlich jetzt ein neuer Reviewer dazu und statt das (wie hierzulande) nur mit einem Einzeiler auf der Homepage anzukündigen, wurde der neue Reviewer Qualiflyer kurz vorgestellt und geschildert, was dazu geführt hat, dass er von Tafari und pupSino ausgesucht wurde. Tja, Transparenz und Offenheit, da sind uns die Österreicher wohl voraus.

LED LENSER und die Qualität

Für LED LENSER durfte ich ja schon einige LED-Lampen testen und darüber bloggen. Als mehr oder weniger regelmäßiger Nachtcacher benutze ich die Teile ja auch gerne. Als EDV-Einzelhändler habe ich auch einen Distributor, der die Lampen der Zweibrüder anbietet. Und so habe ich in den letzten zwei Jahren einige Lampen an befreundete Cacher und Taucher weiterverkauft, die diese auch intensiv nutzen. Auch wenn sie keine solchen Extremtests machen, blieb es leider nicht aus, dass die Lampen auch innerhalb der Garantiezeit kaputt wurden. Neben bauartbedingten Defekten kämpfen die Lampen vor allem mit Wackelkontakten. Mittlerweile bin ich bei einer Rücksendequote von rund 50 Prozent, bei der Taucherlampe D14 gar bei 100 Prozent.

Alle Lampen habe ich immer innerhalb kürzester Zeit gegen ein Neugerät getauscht bekommen. Aktuell habe ich wieder eine T5 mit Wackelkontakt. Diese habe ich am 22.10. (KW43) losgeschickt. Am 25.10. kam dann eine telefonische Nachfrage. Da ich bisher aber nichts mehr gehört habe, fragte ich nochmal nach. Heute kam die Antwort:

die Bearbeitung des Auftrages erfolgt in der 46. KW, da wir kontinuierlich nach Wareneingangsdatum bearbeiten.

Jetzt darf man spekulieren, ob die Reklamationsabteilung bei LED LENSER so unterbesetzt ist oder ob einfach die Flut an Defekten überhand genommen hat.