Kleiner Grenzverkehr

Ich wohne hier gerade mal 30 Kilometer von der tschechischen Grenze entfernt und über die neue A6 ist man in 15 Minuten da. Aber trotzdem habe ich bisher noch nicht einen Cache bei unseren östlichen Nachbarn gehoben. Während man bei uns hin und wieder mal Logs von Tschechen liest, fährt man als Oberpfälzer kaum über die Grenze. Während viele Tschechen gut deutsch sprechen, kenne ich nicht einen Deutschen hier im Ort, der tschechisch spricht. Das mag geschichtliche Gründe oder einfach mit dem Hochmut der deutschen Bevölkerung zu tun haben. Ebenso wie die hier stationierten Amis nie auf die Idee kämen, unsere Sprache zu lernen, so geht es uns mit tschechisch. Wenn man bei uns nach Tschechien fährt, dann vorallem wegen des günstigen Sprits oder der Billigzigaretten. Manche Spezialisten auch wegen der leichtbekleideten Damen in diversen Etablissements.

Höchste Zeit also, mal eine Reise gen Osten zu unternehmen und was bietet sich da besser an als ein Cachertreffen? Gerade mal 40 Kilometer sind es von mir zu dem Event auf dem Gipfel des Böhmischen Waldes in Čerchov (GC2CB3F). Die Beschreibung verstehe ich zwar nicht, aber dank des Übersetzungsdienstes von Google kapiert man, um was es geht. Wenns Wetter passt, werde ich am 18. September wohl mal die bayerischen Farben repräsentieren.

4 comments to Kleiner Grenzverkehr

  • theplank

    ich hab bis dato rd. 500 caches in der tschechischen republik gesucht – und die allermeisten auch gefunden 🙂 – und behaupte, daß 98% dieser caches wahre kleine meisterwerke waren. das von mir besuchte gebiet liegt nördlich (was sonst) der nördlichsten spitze österreichs, im sehr ungefähren rechteck slavonice – pelhrimov – tabor – kaplice. aus diesen wunderbaren erfahrungen ergibt sich: einfach hinfahren, die freundlichkeit der menschen genießen, ein paar dosen suchen und vor allem sich darüber freuen, daß europa zusammenwächst!

    grüße aus wien

    theplank

  • Wir sind halt ein besonderes Volk, nichts wird probiert was man nicht knennt. Unsere Vorurteile den Östlichen Gebieten ist schon sehr beschwerlich. Wie soll man da frohen Mutes Cachen gehen, wenn man immer im Hinterkopf hat das gleich einer das GPS klauen könnte, die hätte ich auch keine ruihge Minute. Spaß beiseite ich ziehe bald an die Polnische Grenze und habe mich auch schon bei opencaching.pl angemeldet. Ich freue mich schon drauf auch hier Cachen gehen zu können. Was soll einen davon abhalten dies nicht zu tun.

    Liebe Grüße belawoda

  • Clownfisch

    Abhalten kann einem vorallem die Sprachbarriere. Bei Tradis mags noch egal sein, bei Multis ist man meist aufgeschmissen, wenn man den Text nicht lesen kann.

  • theplank

    @ sprachbarriere
    es ist nur die frage, wieweit man sich mit der materie
    beschäftigen will und sich darauf einlassen will, menschen auf
    der anderen seite der grenze in sein handeln miteinzubeziehen.

    man glaubt es kaum aber translate.google.com und slovnik.cz
    liefern viribus unitis ganz gute resultate. auch kontakte zu
    einheimischen cachern tun das ihre zum erfolgserlebnis und es
    soll schon gelungen sein, caches im grenzgebiet mehrsprachig zu
    verfassen – und sei es via englisch 🙂 es ist halt alles mit
    ein klein wenig mehr aufwand verbunden, man wird dafür aber mit
    neuen kontakten und freundschaften belohnt – wenn man sich darauf einläßt.

    wie gesagt, ich habe nur allerbeste erfahrungen mit unseren
    (geocaching-)nachbarinnen und -nachbarn aus der tschechischen
    republik gemacht. das eine oder das andere fest hat auch einen
    wertvollen beitrag dazu geleistet. man beachte diesbezüglich
    nur die 0,0 %o grenze 🙂

    gruß aus wien

    theplank

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