Garmin und die Zuverlässigkeit

Ein Bekannter von mir war letzte Woche beim „Race across America“ (RAAM) am Start. Für den, der es nicht kennt: es handelt sich dabei um ein Nonstop-Radrennen von der West- zur Ostküste Amerikas. Die Viererstaffel, in der er Mitglied war, legte die 4800 Kilometer in 6 Tagen, 5 Stunden und 25 Minuten zurück, was einem Schnitt von rund 32 km/h entspricht. Das gab einen super sechsten Platz in der Gesamtwertung. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle.

Warum schreibe ich hier darüber? Nun, jeder kann sich vorstellen, wie weh es tut, wenn man körperlich ausgelaugt ist und nur ein paar Meter mehr fahren muss, als eigentlich nötig ist. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie das die Psyche ankratzen kann. Eine gute Navigation ist daher sehr wichtig. Wenn man aber sowas hier liest, dann ist das schon bitter:

Da auch drei von fünf Garmin Rad-Navigationsgeräte inzwischen ausgefallen waren, waren die Fahrer vollkommen auf die Anweisungen aus dem Auto angewiesen.

Ich schau mal, dass ich noch an ein paar Infos rankomme. Würde mich schon interessieren, was da versagt hat.

1 comment to Garmin und die Zuverlässigkeit

  • Ich weiß ja nicht, welches Garmin-Gerät sie da verwenden – aber wenn es das Edge 705 war (explizit fürs Fahrradfahren ausgelegt) kann ich bestätigen: Das ist hardwareseitig ein phantastisches Gerät, was durch unglaublich dilettantisch zusammengestümperte Software, für die auch offiziell die Weiterentwicklung eingestellt wurde in völlig instabilen Murx verwandelt wurde.

    Ich hab so ein Ding auch, weil ich mehr radfahre als Dosensuche – und die Firmware ist einfach eine Katastrophe. Meins stürzt auch alle paar Monate mal ab und vergisst Daten oder begeht tatsächlich softwaremässigen Selbstmord in der Form, dass man es entweder einschicken muss (offizielle Garmin-Ansage) oder es nur mit Tricks aus den Rotlichtvierteln des Internets wieder zum Laufen bekommt.

    Keine Ahnung, ob der Edge 800 als Nachfolger da besser ist (basiert wohl auch auf einer anderen Hardwareplattform), aber wenn das nächste GPS ansteht werde ich mir verdammt gut überlegen, ob das nochmal ein Garmin wird. Das Problem: Sonst bietet kein Hersteller was an, was explizit an die Anforderungen von Radfahrern gerichtet ist. Und wenn man der einzige Anbieter ist, dann ist man selbst mit Schrott wie dem Edge 705… leider der Beste.

    Kurzzusammenfassung: Wenn die Garmin-Fahrradgeräte alle so „gut“ sind wie der Edge 705, dann erscheint mir diese Aussage ebenso plausibel wie selbstverständlich.

    chrysophylax.

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