Feindbild Reviewer?

Um es mal auf den Nenner zu bringen: Geocaching.com ist ein Produkt der Firma Groundspeak. Einer Firma, die ihr Geld damit verdient, uns Geocachern eine Webseite zur Verfügung zu stellen um unserem Hobby nachgehen zu können. Das Besondere in diesem Fall ist, dass sich der Großteil des Firmenkapitals aus Leistungen ergibt, die nicht Groundspeak leistet, sondern wir Cacher. Wir Cacher, indem wir kostenlos unsere Dosen in die Datenbank einer Firma einstellen. Überspitzt formuliert erbringen wir eine Leistung, für die wir auch noch bezahlen müssen. Würden alle Cacher ihre Dosen archivieren, hätte Groundspeak keine Geschäftsgrundlage mehr. Aber lassen wir mal diesen Punkt aussen vor.

Mit einer Standardmitgliedschaft kann man bei GC kaum sinnvoll seinem Hobby nachgehen. Es ist ungefähr so wie bei dem sozialem Netzwerk XING. Man wird angefixt, will man aber damit sinnvoll arbeiten, braucht man einen bezahlten Account. Früher oder später zahlen also fast alle an Groundspeak und finanzieren so Leistungen, die man anderswo kostenlos bekommt. Aber lassen wir den Vergleich mit OC jetzt auch mal weg.

Fakt ist also, dass ich als Premiummitglied an Groundspeak zahle und damit Anspruch auf bestimmte Leistungen habe. Genauso, wie es überall im Wirtschaftsleben ist. Zwei von den grundlegenden Leistungen funktionieren meines Erachtens nicht so, wie man es als zahlender Kunde erwarten kann. Zum einen ist das die Geschwindigkeit der Webserver, die zwar mittlerweile besser ist als zu meinen Anfangszeiten als Cacher, doch gerade sonntags weiß man, dass man am Abend lieber Tatort schaut als seine Dosen zu loggen.

Der zweite Punkt ist das mangelhafte Reviewing. Aktuell habe ich seit mehr als 24 Stunden einen Tradi und seit rund 48 Stunden einen einfachen Mystery in der Warteschlange. Am 2. November wurde mein Earthcache zum ersten Mal angeschaut, den ich am 15. Oktober eingestellt hatte. Zuvor hatte ich einen Nachcache eingestellt, bei dem ich mich zwei Wochen mit dem Reviewer rumärgern musste. OK, es gab Abstandsprobleme, die ich dann beseitigte. Also erneut an den Reviewer geschickt. Zwei Tage später dann der lapidare Satz „Bitte alle Abstandsprobleme beseitigen“. Da sich meine eigenen Multis in die Quere kamen, ich alle Stages gegeneinander gemessen hatte und ich so Probleme ausschließen konnte, bat ich den Reviewer, mir doch die Stages zu nennen, die sich zu nahe kommen würden. Zwei Tage später wurde der Cache kommentarlos gepublisht (TM bei Schrottie). Da soll man nicht sauer werden? Kommt man bei uns in der Gegend ein wenig ins Gespräch und bringt das Thema auf einen bestimmten Reviewer, so hat fast jeder Negatives zu berichten.

Nun ist es so, dass man immer wieder hört, man solle nicht vergessen, dass die Reviewer kostenlos arbeiten. Diese Argument lasse ich aber nicht gelten. Ich habe mit Groundspeak einen Vertrag abgeschlossen, der beinhaltet, welche Leistungen ich beanspruchen kann. Reviewer sind für mich nichts anderes als Angestellte von Groundspeak. Und da unterscheiden sie sich von den Admins oder Supportmitarbeitern von OC, denn dort handelt es sich um einen Verein der nicht gewinnorientiert arbeitet, also nicht um eine kommerzielle Firma wie es Groundspeak ist. Wenn die Reviewer kostenlos für Groundspeak arbeiten und die Geldbeutel der Geschäftsführer füllen, sind sie ehrlich gesagt selbst schuld. Vielleicht sollten sie sich mal gewerkschaftlich organisieren 😉

Dazu kommt dann, dass sie sich im Allgemeinen nicht zu erkennen geben, die Ernennung neuer Reviewer nicht nachvollziehbar unter der Hand abläuft  und dann immer wieder solche Kurzschlussaktionen ablaufen, wie sie Schrottie aktuell beschreibt. Was übrig bleibt, ist der Eindruck, dass viele Reviewer hauptsächlich die Macht genießen, die ihnen ihr Amt gibt. Wenn ich dann noch Reviewernamen wir „Eigengott“ lese, verfestigt sich dieses Bild. Zur Verteidigung unseres lokalen „Lieblings“-Reviewer „Fritz-aus-Bayern“ (nightjar) muss ich sagen, dass ich neulich in einem Gespräch mit einer von mir sehr geschätzten Coindealerin erfahren habe, dass es sich um einen sehr netten Herrn mittleren Alters handeln soll. Und genau da sind wir wieder beim Thema Sockenpuppe. Würden sich die Reviewer zu erkennen geben und ab und an mal bei größeren Stammtischen aufkreuzen, könnte man sich kennenlernen und es würde sich eine ganz andere Basis bilden.

25 comments to Feindbild Reviewer?

  • Georg

    Wenn dich alles nervt Groundspeak da macht verstehe ich nicht warum
    du dann nicht zu einer anderen Plattform wechselst.
    Groundspeak gibt Regeln vor.
    Und du hast ein Wahlrecht der Platform.
    Warum schreibst du den nicht, was für Leistungen du eingekauft hast?
    Ein Link würde mich schon einmal Intersieren über die Leistungen die du in deinen Punkten ansprichst.

    Georg

  • Was Groundspeak für 30$ im Jahr anbietet, sieht man als Basic Member (Premium Member sehen es nur uneingeloggt 😉 ) z.B. hier: http://coord.info/GC2JH5K

    Da steht nichts von bevorzugter Behandlung beim Reviewing, schnelleren Servern für PMs oder was du sonst noch meinst, dafür zu bekommen. Und wenn die Seite als Premium Member so unbenutzbar ist, wie das die OC-Fraktion ständig streut, frage ich mich, wieso es dann so viele Basic Member gibt. Wenn man euch glaubt, können die ja eigentlich gar nicht cachen gehen.

  • izaseba

    „Wenn ich dann noch Reviewernamen wir “Eigengott” lese, verfestigt sich diese Bild.“

    Ach ja?
    Du hast natürlich auch in seinem Profil nachgeschaut und auch gelesen, wie dieser Nick zustande kommt?

    „Würden sich die Reviewer zu erkennen geben und ab und an mal bei größeren Stammtischen aufkreuzen, könnte man sich kennenlernen und es würde sich eine ganz andere Basis bilden.“
    Sehe oben.

    Außerdem, wartest Du schon 24 Stunden auf Veröffentlichung.
    Wow, da hast Du jetzt wirklich einen Grund rumzumeckern.

    Mein letzter Cache hat mich etwa 6 Wochen Vorbereitung gekostet.
    Das Projekt davor 1/2 Jahr.
    Du hast recht, es ist wirklich unverschämt, wenn ich dann länger als 24 Stunden warten muß, wo kommen wir da hin!

  • Klingt so ein wenig wie „Geh doch rüber!“ früher. Es ist so einiges faul bei GC und das muss man auch nennen dürfen. Und das mit OC noch gar nichts zu tun.

  • cache-a-gogo

    Was Du bei GC.com einkaufst, sind die erweiterten Funktionen der Website. Komfortablere Suche, PMOs, PQs usw.
    Das Reviewing gehört IMHO nicht dazu. Dies steht nämlich jedem offen, ob Premium oder nicht. Sonst müssten ja die Listings von zahlenden Mitgliedern bevorzugt behandelt werden. Das ist aber (zum Glück) nicht so.
    Bei XING kannst Du ja auch nicht auf einem Kontakt beharren, wenn Dein Gegenüber nicht will.
    Was käme als Nächstes? Fundgarantie für Premium Members?

  • radioscout

    Vergisst Du nicht, was Groundspeak für Dich tut? Was meinst Du, wie oft würden Deine Caches gefunden, wenn Du sie nicht bei Groundspeak listen würdest?
    Ich habe es ausprobiert: ein ganz leicht erreichbarer Cache, fast Drive-In, blieb bei Navicache mehrere Monate ohne Log. Erst als ich ihn zusätzlich bei Opencaching.de gelistet habe, wurde er nach längerer Zeit gefunden, in mehr als einem Jahr wurde er (bei nc und oc gelistet) bis jetzt zwei mal gefunden. Bei einem bei Geocaching.com gelisteten Cache dauert es oft nur wenige 10 Minuten bis zum Erstfund und vergleichbare Caches werden in einem Jahr mehrere 100 mal gefundenen.

    Groundspeak verdient Geld mit Deinen Caches. Aber es sorgt dafür, daß sie gefunden werden. Es profitieren also beide.

    BTW: Was hast Du gegen Eigengott? Er ist einer der Reviewer, die keinen Zweitaccount zum Reviewen verwenden. Und wo der Name herkommt, steht in seinem Profil: es ist nichts weiter als der auf einer Website falsch geschriebene Name einer Filmfigur.

  • imprinzip

    Dass man mit einer Standartmitgliedschaft dem Hobby nicht sinnvoll nachgehen kann, stimmt schlichtweg nicht.

  • Und wieder einer der nicht weiß, für welche Leistungen er sein Geld an Groundspeak zahlt.

    Ich zahle, also bin ich.
    Ich bin, also verlange ich Dinge, die ich nicht bezahle.

  • Clownfisch

    @izaseba + radioscout: Eigengott ist imho der einzige Reviewer in Deutschland, der sich nicht versteckt. Gegen ihn habe ich persönlich auch gar nichts, da ich mit ihm bisher nichts zu tun hatte. Ich kenne nur die Story, die er wohl im Grundewald abgezogen hat. Außerdem wird man für jeden arrogant klingenden Namen eine lustige Herleitung finden, aber das soll gar nicht das Thema sein. Wie gesagt, ich hatte noch nichts zu tun mit ihm.

    @izaseba: Nochmal, wir brauchen vor den Reviewern doch nicht auf Knien zu rutschen. Sie sind Angestellte von Groundspeak, einem Internetdienstleister, der ein Produkt anbietet und damit sein Geld verdient. Ob die Reviewer dafür Geld nehmen oder sich versklaven lassen spielt für mich als Cacher keine Rolle.

    @all: Groundspeak verdient nebenbei noch jede Menge Kohle mit TBs, Coins und Werbung (die auch Premiummitglieder anschauen müssen). Stell Dir mal vor Facebook, Youtube usw würden so langsame Seiten betreiben, die auch noch technisch so hinterher sind. So wird beispielsweise lieber eine nutzlose Funktion wie „Souveniers“ eingebaut, statt endlich mal für einen Editor für Cachelistings zu sorgen. Dazu dann das diktatorische System, wo gleich mal Meinungen zensiert oder Nutzer gesperrt werden, wenn sie Groundspeak nicht nach dem Mund reden.

    Groundspeak hat eben die Gnade der frühen Geburt und dadurch sind in vielen Gegenden wenig Dosen bei anderen Plattformen.

    Und zum Thema Abstandsregel: Auf Anhieb fallen mir 4 Dosen ein, die ich zufällig gefunden und die eigentlich 161 Meter weg sein müssten. Einmal waren es nachgemessene 2,80 Meter zwischen einer Filmdosestage eines Multi und dem Bonus eines anderen Multi. Wenns am Abstand hakt, drehen sich doch eh viele die Koords im Listing so hin, dass es passt.

  • Öhh, radioscout: Die Qualität einer Plattform daran zu bemessen wieviele Cacher die bei ihr gelisteten Dosen besuchen ist nicht wirklich sinnvoll. Das zuweilen grobmotorische Massen auf liebevoll gestaltete Caches losrennen kann nämlich nicht wirklich als Gegenleistung Groundspeaks verstanden werden. Und ob Eigengott nun einer der wenigen Reviewer ist die keine Sockenpuppe verwenden, sein Verhalten macht die daraus gewonnen Pluspunkte locker wieder zunichte.

    @Georg: Man kauft bei GC Leistungen, die normalerweise selbstverständlich sind um eine Datenbank, und nichts anderes ist GC letztlich, sinnvoll nutzen zu können. Darunter fallen bspw. PQ, die man selbst zahlend nur beschränkt nutzen kann, während sie woanders kostenlos und ohne Einschränkungen nutzbar sind. Dinge wie Notifications, Ignore- und Watchlisten betrifft das ebenso wie etliche weitere Features. Im direkten Vergleich GC/OC/TC sieht man das schon ganz gut, schau einfach mal rein.

  • Ich vergaß: Thema Sockenpuppen habe ich ja bereits einmal an höchster Stelle angesprochen, aber der CEO persönlich hat es abgewatscht. Dort haben sich auch Reviewer zu Wort gemeldet, es wurde reichlich zensiert (u.a. sogar das Topic) und ein Diskussionsteilnehmer ist seither seinen GC-Account los. Guckst Du hier.

  • Die Leistung der Reviewer steht auch Basic Membern zur Verfügung.
    Wenn Goundspeak diese Leute alle bezahlen wollte, wäre die Mitgliedschaft mindestens 5 mal teurer.

    Alleine einen Multi zu prüfen kann ja locker eine Stunde dauern. Und das nur wenn der Verstecker nichts falsch gemacht hat.
    Ich habe mittlerweile 5 OC Cache durch Zufall gefunden, meist weil es dort keine Mindestabstände gibt. 2 davon waren nicht mal mehr aktiv.
    Unreguliert würden am Kölner Dom bestimmt 20 GC Dosen liegen.

    Ich bin auch nicht immer glücklich über die Reviewer. Aber zumindest Eigengott tauchte schon mal bei einem Sauerland Stammtisch auf. Bei immerhin potentiell über 100 feindlich gesinnten Cachern.

  • Clownfisch

    @Neheimer: Wie gesagt, würden die anderen Reviewer das auch machen, gäbe es vielleicht weit weniger Groll gegen sie.

    Groundspeak verdient auch viel Geld mit TBs und Coins. Allein beispielsweise wenn Du für eine Coin ein eigenes Icon haben möchtest musst Du 150 Dollar abdrücken.

  • Ich gebe dem Artikelschreiber tendenziell Recht. Es gibt viel Selbstherrlichkeit bei den Reviewern und viel Willkür, auch hinsichtlich der Genese der Regeln.

    Was ich einfach nicht begreife ist die verbreitete, völlig unterwürfige politcal Correctness vieler Geocacher. Jede Kritik an Groundspeak mutiert sofort zur Majestätsbeleidigung und ich empfinde das ähnlich wie moenk: Klngt wie „geh doch rüber“.

    Dass es sich bei Groundspeak um ein gewinnorientierntes Unternehmen handelt, muss man einfach mal zur Kenntnis nehmen. Ob sich die im Beitrag durchschimmernde Erwartungshaltung deshalb rechtfertigt, kann man ja durchaus diskutieren, aber ohne Geocacher (=Kunden) gäbs den Laden nicht.

    Und das ist etwas, was ich ebenfalls grundsätzlich nicht begreife, denn die Idee des Geocaching ist im Kern extrem unkommerziell: Menschen tun etwas auf Gegenseitigkeit und verbinden sich übers Netz sowie übers finden und verstecken an realen Orten.

    Sachgerecht wäre deshalb eine GC-Stiftung, ähnlich wie bei OSM oder Wikipedia, die über Spenden oder von mir aus auch Nebengeschäfte (Tassen, T-Shirts, TBs) die ohne iegens finanzielles Interesse die Datenbankserver finanziert.

    Groundspeak ist nicht deshalb die verbreitste und meist besuchte Plattform für Geocaching, weil sie so tolle Leistungen bietet, sondern schlicht, weil sie die Gnade der frühen Geburt hat und als erste Website lange Zeit alternativlos existierte. Und heute sorgt das Unternehmen mit Inloc-Effekten wie fehlende Schnittstellen und Intransparenz für hohe Wechselaufwände und damit für eine Wahrnehmung einseitiger Abhängigkeit seitens der Geocacher.

    Dass vor diesem Hintergrund Reviewer immer mal wieder als greifbare Blitzableiter dienen, ist deshalb grundsätzlich systemisch bedingt und kann durch ihr persönliches Verhalten allenfalls abgeschwächt oder befeuert werden, aber nicht grundsätzlich verhindert.

    Es würde genügen, dass sämtliche Reviewer ihre Arbeit als Groundspeask Cache-Polizei einstellen bzw. jeden Cache einfach durchwinken, um deutlich zu machen, dass Groundspeak in erster Linie von den Geocachern abhängig ist und nicht umgekehrt.

  • Trracer

    Das ist einer der schlecht recheriertesten Artikel seit langem.

    Über die Entstehung des Namens von Eigengott wurde ja schon ausführlich gesprochen, deine Aussage „Außerdem wird man für jeden arrogant klingenden Namen eine lustige Herleitung finden“ zeugt nicht gerade von Beschäftigung mit dem Thema.

    Dein permanenter Hinweis „Groundspeak verdient auch viel Geld mit TBs und Coins.“ Beißt sich mit deinem Artikel My personal Geocoin. Du musst weder Coins noch TBs kaufen, andererseits scheinst du ja auch einen kompletten Artikel diesem Thema zu widmen, weshalb du dich nicht beschweren solltest wenn ein Unternehmen Geld verdient. By the way ich sehe hier auch Werbung auf deinem Blog.

    Zur Abstandsregel bitte schau noch mal genau, bei den Reviewern nach was dort genau steht und wie es gehandhabt wird.

    Zu den Reviewer Klarnamen, mit ein wenig Recherche hättest du mit Leichtigkeit weitere Reviewer identifzieren können.

    Zur Wartezeit, wir haben bei GS einen Reviewingprozess, es gibt eine Warteschlange, die kann man auf der Seite der Reviewer sehen, was du hier forderst ist die Bevorzugung deiner Caches. Ähnlich wie bei einer Passkontrolle geht dies der Reihe nach. Ein Tradi ist leichter zu reviewen als ein Multi oder Mystery, da dort auch Waypoints abgeglichen werden.

    Der Ausspruch „Mit einer Standardmitgliedschaft kann man bei GC kaum sinnvoll seinem Hobby nachgehen“ ist reine Mutmaßung. Man kann es und die meisten PM sind es jahrelang nachgegangen. Neue GPS Geräte bringen dich in eine Komfortzone, welche du einmal genossen nicht mehr missen möchtest.

    Es gibt im Netz nichts kostenlos, dieses Umdenken sollten sich mal einige angewöhnen, wenn du bis heute nicht verstanden hast das Dienste wie Wikipedia, OC, GC usw. nicht kostenlos sind tut es mit Leid.

    Ich ärger mich über diesen Artikel und ich ärger mich auch Member wie dich. Aus Wut heraus einen Artikel schreiben, zweifelhafte Quellen zu zitieren, dann in den Kommentaren auch noch mir straw-man Argumentationen um sich herum schmeißen macht den Hauptaussage deines Artikel nicht besser.

  • @Trracer Allein die Formulierung „Es gibt im Netz nichts kostenlos, dieses Umdenken sollten sich mal einige angewöhnen..“ zeigt wie der ganze Kommentar, dass Du als Reviewer nicht auf Augenhöhe mit den Cachern diskutierst, sondern von oben.

    Ich ärgere mich über Reviewer wie Dich.

  • Bursche

    Wenn ich heute eine website betreibe auf der ich fremden content zulasse, muss ich das überwachen. Groundspeak hat sich entschieden, dies von „Freiwilligen“ machen zu lassen und anstatt sie zu bezahlen, erlaubt man ihnen, einen Teil der User zu schikanieren. (Das ist in der grünen Hölle auch nicht anders) Auf der anderen Seite ist aber jeder selbst schuld, wenn er sich schikanieren läßt, denn es gibt ja Alternativen.

    Was mich an den Reviewern ärgert ist, dass sie sich seit Jahren über alles stellen. Erst kommt der Reviewer, dann groundspeak, dann die Kumpels der Reviewer, dann die guidelines, der Naturschutz, die „Vernunft“ und die allgemein gültigen Gesetze kommen erst ganz am Schluß. Auch dies wäre nicht weiter schlimm, wenn groundspeak nicht quasi das Geocachingmonopol innehätte und die Entscheidungen der Reviewer die Entwicklung des Spiels damit massiv beeinflussen. Diese Leute sind sich dessen zwar nicht bewusst aber durch Ihre Entscheidungen werden bestimmte trends gefördert, andere Entwicklungen blockiert…. So hat sich zB. diese verquere Log-Ethik entwickelt, nach der eigentlich jedes „negative“ Log verpöhnt ist, denn es könnte ja denn Reviewer auf den Plan rufen und dieser könnte neu „würfeln“. Damit ist das zentrale Element der „Selbstkontrolle innerhalb der Gemeinschaft“ durch die Reviewer solange pervertiert worden, dass es inzwischen nicht mehr vorhanden ist. Andereseits hat zB. Eigengott mehrfach erklärt, dass die gs-Regel „wer im Logbuch steht bekommt den Punkt“ gewichtiger ist als der (Fledermaus-) Naturschutz. Eine der vielen Entscheidungen, die Krawall- und Statistikcachern den Rücken gestärkt haben. Und genau diese Problemcacher haben gc als Ihren „Sport“ entdeckt und tun nun alles um das Geocachen in Verruf zu bringen.

    Die Entwicklungen die mir persönlich nicht gefallen, sind meiner Meinung nach, überwiegend auf das Verhalten und die Entscheidungen der Reviewer zurückzuführen. Ich habe mich daher entschieden keine Caches mehr bei gc.com zu listen.

    Mit der Karte auf geocaching.de und mit gctour, lassen sich allerdings auch gc.com-Caches recht komfortabel „finden“.

  • Clownfisch

    @Trracer: Erklär mir mal bitte, was die Werbung auf meiner Seite oder der Artikel über Sepp & Berta mit diesem Artikel zu tun hat?

    Übringens habe ich mir schon lange abgewohnt, aus Wut heraus einen Beitrag zu shreiben. Ich war gestern Abend sehr entspannt und hatte endlich mal Zeit, das zu schreiben, was mir schon lang im Kopf rumschwirrt.

    Die Wartezeit auf die Veröffentlichung sehe ich mittlerweile eh gelassen. Da ich zeigleich einstelle, geht auf diese Weise der FTF immer an die OC-User.

  • Ach guck, Schrottie hat einen neuen Steigbügelhalter gefunden.

    Die Behauptung, Cachen bei GC ohne Premium-Mitgliedschaft wäre fast nicht möglich ist schlicht und ergreifend Humbug. Ich habe einige Hundert Caches gefunden, bevor ich Premium Member wurde. Vielleicht mal über die eigene Erwartungshaltung nachdenken… „seit 24 Stunden wurde der Cache nicht veröffentlicht“… ja und? Da sitzen irgendwelche Menschen, die das in ihrer Freizeit machen…

    Auch wenn Moenk es anders meinte – „geh doch rüber“ trifft´s sehr gut, da ist das Gras viel grüner, alle haben sich lieb, beim kostenlosen Stuhlkreis darf der Name des neuen Caches getanzt werden und es gibt nur schöne, anspruchsvolle Caches.

  • Ich habe zwar erst 4 Caches gelegt :o) aber ohne Probleme. Sie wurden kommentarlos und in wenigen Stunden freigeschalten.
    Sicher hängt es zum einen immer vom regionalen Reviewer ab, aber ich habe auch entsprechende Vorarbeit geleistet, nachgesehen ob meine KOOs weit genug von anderen Caches entfernt sich, geprüft ob Multis in der Nähe sind, die eventuell Stages in der Nähe haben könnten und ich schreibe immer eine kurze Erklärung zum Cache als Info für den Reviewer.
    Natürlich wäre es hilfreich wenn groundspeak endlich die Datenbank aufmotzen würde. Wenn einfach nur eine Fehlermeldung aufschein, wenn die KOOs zu nahe an anderen Stages sind, wäre das schon mal hilfreich.

  • Robin

    Du hast vollkommen Recht mit dem, was du geschrieben hast.
    Ich selbst bin am überlegen, ob ich mir überhaupt ne PM anschaffen soll – auch wenn es nur 20 € sind, sie lohnen sich nicht für mich und die Leistungen sind dafür einfach zu schlecht.

    Nebenbei bin ich übrigens im Team der deutschen Übersetzer (20 Leute oder so) von Geocaching.com . Man ist zwar sehr freundlich zu uns, aber das wars dann auch. Keine PM für einen Monat, Jahr oder sonst was (Werbgeschenk oder so), obwohl wir ganze Programme übersetzen und somit auch die Texte für PM-Befehle. Ich mach das ganze trotzdem gerne und freue mich, hier die deutschen Cacher zu unterstüzten, NICHT Groundspeak!

    Ein anderer Punkt sind die Reviwer. Hier im Norden haben wir Stoertebeker. Der ist meist so am Abend gegen 22-23 Uhr aktiv. Bisher wurden alle meine Caches (Tradis und Mystis) noch am gleichen Tag aktiviert, falls sie vor dieser Zeit waren und OK waren.
    Beispiele:
    Bei einem Mysterie hatte ich vergessen Wegpunkte zu setzten. Das wurde mir dann am gleichen Tag noch mitgeteilt und ich setzte die Wegpunkte. Einen Tag später ging das Ding auch schon online.
    Oder ein Tradi an der Ostsee. Um 18 Uhr Listing aktiviert und um 22:30 Uhr gabs schon den FTF.
    Also ich kann hier oben nicht meckern und spüre nichts von den anscheinend 500 Caches in der Warteschleife!

    Übrigens hab ich dich mal mit auf meinen Blog gepackt (www.conveam.de), deine Artikel gefallen mir echt gut!

    Gruß´, Robin

  • Clownfisch

    Gestern hat FaB wieder zugeschlagen:

    „Deaktiviert, da es hier noch einer Klärung bedarf.“

    Mag sein, dass der Cache gegen eine Richtlinie von Groundspeak verstößt, aber ohne Vorwarnung zu deaktivieren und nur einen solchen Satz rauszurotzen, ist unterste Schublade.

  • Hast Du denn einen Plan wo da genau das Problem liegen könnte?

  • BenniBeagle

    Ja, haben wir. Aber erst ne Vermutung und dann durch einen Email-Austausch mit dem Reviewer genau herausgekriegt, wo das Problem ist. Hätte man verkürzen können die Angelegenheit, wenn wir als Owner gleich vom Reviewer gesagt bekommen hätten, was nicht passt. Die guidelines hat keiner von uns auswendig gelernt. Und das ist es, was uns so wütend macht. Sicher muss einer nachschauen, dass die Caches passen. Aber so ein Frage-Antwort-Spiel, das im Übrigen anderen auch passiert, wenn z.B. die Abstandregel unterschritten wurde, muss doch nicht sein. Dann brauchen sich reviewer auch nicht wundern, wenn Cacher sauer sind und sie angreifen. Da jetzt eh 30cm Schnee liegt, haben wir genug Zeit uns eine Alternative zu der betroffenen stage zu überlegen. Die genial Idee ist aber damit weg, wenn es eine Ausweichstation gibt…

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