Neue Dosen in der Homezone

Radius max 30 km um meinen Heimatort und nicht archiviert. Interessant wäre zu wissen, wie viele archiviert wurden.

2003: 2
2004: 3
2005: 6
2006: 11
2007: 23
2008: 64
2009: 99
2010: 135
2011: 181
2012: 330
2013: 264
2014: 244
2015: 225

Ein Sommerspaziergang?

Ich hatte es befürchtet, jetzt wurde es war. München – Venedig war gestern, die neue Herausforderung lautet: Graz – Monaco.

2.000 km zu Fuß, 100.000 Aufstiegsmeter und mehr als 100 Tage unterwegs

Noch ein Projekt für meine Zeit als Rentner.

 

Warum ich archiviert habe

Die Geschichte von GCLeaks, Geocheck und Co. dürfte ja jeder mitbekommen habe, ansonsten bitte hier und hier nachlesen.

Ich muss zugeben, dass ich noch nie großer Fan von Mysterys war. Wenn man erstmal eine ganze Weile braucht um zu verstehen, wie der Lösungsansatz sein könnte, habe ich meist aufgegeben. Bekanntlich kann aber jeder das Spiel spielen wie er möchte und schwere Mysterys haben auch ihre Freunde. Und obwohl ich selbst ncht der Riesenfan der Ratehaken bin, habe ich trotzdem selbst ein paar versteckt, die aus spontanen Ideen entstanden und meist in mehr oder weniger ausgeprägter Beanspruchung von Suchmaschinen ausarteten. Lediglich meine Bibliothek von Tham Mirdain schlug aus der Reihe, da es eigentlich eher ein virtueller Multicache ist, wo man sich auf Tolkiens Spuren durch ein Labyrinth finden und auf dem Weg Rätsel lösen muss.

Warum legt man nun Mysterys? Wie bei jeder Dose möchte man dem Sucher eine Aufgabe geben und stellt sich vor, wie er sie löst und freut sich ein wenig, wenn er sich anstrengen muss. Der Sucher sollte Rätselspaß haben und ein schönes Log ist dann im Idealfall die Belohnung für den Owner. Natürlich passen Erwartung von Owner und Cacher nicht immer ganz zusammen, aber man lernt als Owner im Laufe der Zeit ja auch, was gut ankommt und was nicht. Um beim Beispiel der Bibliothek zu bleiben: In diesen Mystery habe ich für die Programmierung des Labyrinths und der Rätsel rund 30 Stunden Zeit gesteckt und die Begeisterung der Erstfinder hat mich dafür belohnt. Nach einiger Zeit kamen dann die ersten Logs von Gruppen, wo einer wohl gerätselt hatte und der Rest auf dem Weg zum Nachtcache mitgeloggt hat. Natürlich stinkt einem das dann irgendwo, aber damit muss man als Cacheowner mittlerweile wohl leben. Ich für meinen Teil logge Dosen nicht, wenn ich nicht mal ansatzweise den Lösungsweg weiß.

In der GCLeaks FB-Gruppe sind laut dem was man so liest rund 1300 Mitglieder, die wohl mehr oder weniger spoilern oder zumindest Informationen aus der Gruppe rausziehen. Und mir kann niemand erzählen, dass er nur dauerhaft in der Gruppe ist um zu sehen, ob seinen eigenen Dosen gespoilert werden. Wenn man da drin bleibt, dann weil man was rausziehen möchte. Die grundsätzliche Bereitschaft sich die Dose zu holen ohne die Lösung zu rätseln ist also weit verbreitet. Und da ist es eben schon noch ein Unterschied ob ein Team oder ein Teil daraus ein Rätsel löst und man dann in der kleine Gruppe hinfährt oder ob Koords einfach so getauscht werden, was ja laut zahlreichen Aussagen heutzutage gängige Verhaltensweise auf Events ist.

Ein weit verbreites Statement ist, man soll jeden doch das Spiel so spielen lassen, wie er möchte. Ob jemand T5ert, gerne rätselt, wandert oder Powertrails macht, jeder darf das für sich entscheiden. In dem Augenblick wo jemand meine Dosen macht, spielt er aber mit mir und es ist ein wenig wie beim Schach oder “Mensch ärgere Dich nicht”. Jeder kann seine Züge machen, wie er mag und versuchen die Partie durch den einen oder anderen Kniff zu gewinnen. Das macht den Reiz aus. Aber es gibt wie bei jedem Spiel halt auch Regeln und wenn mich einer bescheißt, dann spiele ich halt nicht mehr mit ihm.

Da die ganzen Schummler von GCLeaks derzeit ein reines GC.com-Problem sein dürften, bleiben meine Dosen bei OC bestehen. Wem es also hauptsächlich ums Cachen und weniger um die Statistik geht, der kann die Rätsel also weiterhin lösen.

Natürlich trifft es jetzt auch unschuldige und ehrliche Cacher. Aber andererseits: Jeder ehrliche Finder gerät jetzt auch in den Schummelverdacht, wenn er zukünftig eine der gespoilerten Dosen findet.

Das war meine Sicht der Sache. Ich möchte keinen drängen, jeder muss das selbst für sich entscheiden. Reviewer Urbanwalker hat hier auch etwas Lesenswertes dazu geschrieben.

DerPate on Tour – Kai mir graust vor Deiner nächsten Dose ;-)

Den Wanderfreunden unter den Cachern ist DerPate wohl schon lange ein Begriff. Von seinem Multi München – Venedig träumt wohl so mancher. Der Berliner Höhenweg war letztes Jahr mein Ziel, Hochfeiler und Olperer Randonée hab ich gerade erst abgehakt. Nun war er wieder unterwegs. 108 Tage ging es zu Fuß von Graz nach Monaco. Dabei hat er 2.000 km und 100.000 Aufstiegsmetern zurückgelegt und nun kam er wohlbehalten am Ziel an. Seine täglichen Reiseberichte gibt es hier zum nachlesen.

Eine Alpentour oder manche DNFs sind bitter

Auch wenn die Dose nur Nebensache gewesen wäre, gefreut hätte ich mich trotzdem, wenn sich die Dose auf dem Ortler nicht unter viel Eis versteckt hätte. Mit 3905 Meter wäre es auch die Höchste meiner bisherigen Cacherkarriere gewesen. Tag zuvor fand ich noch die Dose an der Hintergrathütte, die noch von einer älteren PQ stammte. Zu Hause stellte ich dann fest, dass diese Dose „Premium only“ ist. Dem Wunsch des Owners habe ich natürlich respektiert und sie als Basic Member dann online nicht geloggt. Beim Abstieg vom Ortler über den Normalweg gab es dann dafür noch die Dose am Lombardibiwak, an der ich 2014 der Erste war. Ein paar Meter weiter dann noch ein wunderschöner Blick zurück zum Ortler. Die Dose dort quasi ein Muss.

Ortler_Hintergrat_2014_08_0006

Die Woche zuvor wollten wir eigentlich über den Biancograt auf dem Piz Bernina, weiterlesen: Eine Alpentour oder manche DNFs sind bitter

Ist es denn zuviel verlangt …

wenn sich der weltgrößte Hersteller von GPS-Geräten und der Betreiber der größten Geocachingplattform auf ein gemeinsames Dateiformat einigen könnten? Am Sonntag ist es mal wieder passiert, dass ich von gc.com GPX-Dateien runtergeladen und auf mein etrex 10 gespielt habe. Vor Ort dann festgestellt, dass ich die entsprechenden Caches nicht auf dem Gerät habe. Sowas nervt einfach.

Quo vadis Geocaching?

Bei der Begutachtung einer neuen Dose bin ich mal wieder über einen Owner gestolpert. Ein Jahr dabei, 471 Funde, davon 459 Tradis. 209 Tradis gelegt, die alle rund um seinen Heimatort liegen. Alles kleine Powertrails, die meist durch den Wald gehen. Ich bin ja mal gespannt, wann es vor Ort dann Probleme gibt.

Auch wenn ich sicher die Qualität eines Geocachers nicht über seine Statistik definiere (wie Fediar), dann ist das scheinbar trotzdem die Zukunft vom Geocaching,

Slave to the Frog

„Slave to the Frog“ – diesen bezeichnenden Satz habe ich im Profil von GC-Knecht gefunden, der Ende April seine Arbeit als Reviewer aufgegeben hat. Überhaupt fällt auf, dass es derzeit ganz schön viel Fluktuation bei den Reviewern gibt. Es hat sich bei unserem Hobby eben doch ganz schön viel geändert und so mancher Reviewer zieht vielleicht daraus die Konsequenzen? Hat moenk doch Recht? Den Zenit hat Geocaching imho schon länger überschritten.

Ich möchte an dieser Stelle mal all den vielen Hinweisgebern danken, die immer wieder dazuhelfen, die Reviewerliste zu ergänzen. Und vielleicht möchte sich der ein oder andere Reviewer ja selbst outen? Susi Sonnenschein hats ja bereits angekündigt. Ansonsten auch noch ein herzliches Willkommen an Amy Farrah Fowler und GeoawareDE10.

Nach „2“ nun also auch Fritz aus Bayern

Ich muss sagen, in letzter Zeit hat mich Fritz aus Bayern kaum noch gestört. Denn ich habe irgendwann einfach aufgehört, neue Dosen zu legen. Und trotzdem fand kaum ein Stammtisch statt, wo nicht über seine eigenartigen Auslegungen der G$-Regeln diskutiert oder über seine mangelnde Fähigkeit der Kommunikation geklagt wurde. Scheinbar wacht man in Seattle nun aber doch auf. Nachdem der Reviewer 2 (lt. JR849 „unehrenhaft“) entlassen wurde, ist nun auch Fritz aus Bayern dran. Zumindest steht nun in seinem Profil „Inactive Premium Member“. TandT nahm sich, aus welchen Gründen auch immer, selbst eine Auszeit und der Rauswurf seitens Groundspeak (so es denn einer war) ist für mich wohl die logische Folge. Denn natürlich möchte man bei G$ nur Sklaven, die auch was arbeiten. Bei Fritz aus Bayern scheint es aber, dass die Petitionen, Tickets und Wehklagen wohl doch erhört worden sind. Der Geocaching-Szene wird es auf jeden Fall gut tun. Mal schauen, ob mal was Offizielles zu den beiden auf der Reviewerseite kommt.

Update 05.11.2013: Zumindest gibt es jetzt eine kleine Verlautbarung von offizieller Seite, nach der es neben den beiden Genannten wohl auch gleich d4rkm00n erwischt hat.

Frustration allerorten

Mal wieder einer bei dem Fritz aus Bayern das Fass zum Überlauf gebracht hat:

Punkt überschritten, werde keine Caches mehr legen …

Und ja, ich habe die Hoffnung auch schon lange aufgegeben, dass man mit Mails an appeals etwas bewirken könnte. Denn was man in Seattle von den Deutschen als Kunden hält, wurde ja mit der getürkten Nichtwahl von moenk schon demonstriert.

Update 18.07.2013: Geschehen doch noch Wunder? Es waren sich ja alle einig, dass das von FaB bemängelte Listing regelkonform ist. Nach 42! Tagen hatte Groundspeak nun doch mal die Zeit, sich den Fall anzusehen und hat den Fritz auch prompt angewiesen, die Dose freizuschalten. Seit vier Tagen ignoriert er die Anweisung aus Seattle bisher. Mal sehen, ob er noch Lust dazu findet. (Quelle)